Hochwasserschäden Remigiusschule

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Aktueller Elternbrief zum Schulbeginn nach den Sommerferien

Liebe Eltern,

wie Sie schon erfahren haben, hat das Wasser auch an unserer Schule (große) Schäden hinterlassen.
So sind Unterschwemmungen und Absackungen erkennbar und die gesamte im Keller verortete Technik ist zerstört.

Wir können somit den Schulbetrieb am 18.8. an der Remigiuschule nicht wieder aufnehmen.
Es gibt aber einen alternativen Standort, an dem die Schülerinnen und Schüler für etwa ein halbes Jahr miteinander lernen werden.

Wir werden mit allen Kindern an die Gesamtschule Schlebusch ausweichen und bekommen dort Räume für unsere 18 Klassen, den Ganztag und die Verwaltung zur Verfügung gestellt.

Auch wenn natürlich seitens der Stadt ein Busfahrservice organisiert werden muss und der Schulweg der Kinder sich deutlich vergrößert, bin ich sehr dankbar und froh, dass es einen Standort gibt, an dem wir alle Kinder unterrichten können, denn eine Verteilung der Klassen auf mehrere Standorte hätte große unterrichtliche Einbußen bedeutet und die Kinder vor noch größere Herausforderungen gestellt.

Die nächsten Tage und Wochen werden ein Krisenteam der Stadt sowie die Schulleitungen unserer beiden Schulen alle notwendigen Vorbereitungen treffen, damit wir am 18. August in das neue Schuljahr starten können.

Ich weiß, dass in der Elternschaft die Idee aufkam, die Kinder in Containern auf dem Schulgelände zu unterrichten. Dies ist keine Alternative, da wir für einen vollständigen Schulbetrieb nicht nur 18 Klassenräume benötigen, sondern auch Essensräume für unsere 310 Ganztagskinder, ein Außengelände für Pausen, Sport und freies Spiel am Nachmittag, Möglichkeiten der Förderung in Kleingruppen, Verwaltungsräume, Toiletten etc.
Ich bedauere, Ihnen heute keine besseren Nachrichten überbringen zu können, bin aber überzeugt, dass es allen Beteiligten gelingt, Ihren Kindern die bestmöglichen Gegebenheiten für den Schulstart zu schaffen.

Sicherlich werden wir dabei auch auf Ihre Unterstützung angewiesen sein, zum Beispiel, um private Fahrgemeinschaften zu bilden oder den Kindern die Eingewöhnung an einem fremden und sehr großen Schulstandort zu erleichtern.

Auch diesbezüglich werde ich auf diesem Weg auf Sie zukommen, sobald mir alle Gegebenheiten bekannt sind.

Bis dahin verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
Claudia Steeger
(Schulleiterin)

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